Die TANGO Story, Teil 08+09

Grabsruhe, here I come...

Bei JACOM gab's inzwischen auch Veränderungen. Ursprünglich waren es drei Geschäftsführer gewesen, aber der dritte Mann, der vor allem die Technik besorgte, war mit der Position überfordert. Ständig gab es Streit und schließlich waren es nur noch zwei... Das konnte er noch verkraften. Als sich dann aber bei einer internen 'Umfrage' herausstellte, daß mich die meisten anderen auf einer Stufe knapp unterhalb der Geschäftsleitung, ihn aber beim gemeinen Fußvolk einsortierten, gab's nur noch Zoff zwischen uns. So war es ein Glück, daß die Firma ohnehin aus den zu engen Kleidern wuchs: In einem anderen Stadtteil wurde das Business-Center eingeweiht. So saß ich bald mit Didi zusammen fern der alten Gemäuer auf todschicken Stühlen und - langweilte mich. Außer ein paar Kursen Textverarbeitung auf dem damaligen Verkaufsrenner 'Atari' und ein paar Grundkursen DOS hatte ich nichts Rechtes zu tun. Und so plagte ich mich denn notfalls sogar mit der einzigen Datenbank auf dem Atari herum - nur gegen gutes Geld von Kunden natürlich - freiwillig hätte ich AdiMENS niemals angefasst. Zu frisch noch war die Erinnerung an den Kunden, der bei uns einen neuen Laptop gekauft hatte und fast wieder zurückgegeben, weil sein AdiMENS nicht lief. Bis wir rausgefunden hatten, daß es zwar lief, aber leider auf LCD- Bildschirmen unsichtbar, hatte ich gelernt, dieses öde Programm herzlich zu hassen. Ein zweites Mal in meinem Leben sollte ich mich ganz erheblich irren, als ich nach dem Laptop-Ärger beschlossen hatte, mit dieser Firma niemals etwas zu tun haben zu wollen (das erste Mal waren es ja Computer im Allgemeinen gewesen, mit denen ich NIE ..etc.pp).

Und also sitze ich hier mit dem quengelnden Kunden und bemühe mich, dem AdiMENS auf dem Atari die wohlversteckten Geheimnisse zu entlocken. Als es nicht mehr weitergeht, rufe ich halt die Hotline in Karlsruhe an. 'Mollenhauer' brüllt es fröhlich aus dem Telefon. Mollenhauer? Den kennst Du doch von der letzten AtariShow, der ist doch bei Atari? Nicht mehr, er hat zur ADI gewechselt - und bietet mir einen Job an! Assistent der Geschäftsleitung, wow, Aussicht auf einen Dientswagen, aber hallo. Da kommt es natürlich im Vorstellungsgespräch sehr gut, daß der Chef an und für sich Soziologe ist. Über alles reden wir in der halben Stunde, nur nicht über Computer. Und ich erfahre aus erster Hand, wie es zu dem Namen gekommen ist: Der Soziologe hatte ein Problem: viele Daten und keine Bank, um sie hineinzutragen. Und einen genialen Freund, der auf Computern aller Größen wild herumturnte: August Wegmann. Und eine Frau, die die richtige Idee hatte: mit Spitznamen 'Adi'. Und damit gleich den Produktnamen: die Idee von Adi: AdiMENS. Und mit diesem Produkt, einer der ersten PC- Datenbänke überhaupt, lange vor 'dBase' und technisch immer Jahre voraus, wurde die ADI GmbH eine richtig erfolgreiche Softwareschmiede - die mich jetzt anheuern wollte. Das Angebot war attraktiv und die vielen Bemerkungen meiner Freunde, ich müsse dringend mal die Stadt wechseln, schon aus Prinzip, taten jetzt ihre Wirkung. Der 2. Januar 1989 findet mich im Karlruher Westen in einem großen Büro direkt neben dem Chefzimmer. Und natürlich vor einem eigenen PC. Und der Aufgabe mich mit AdiMENS anzufreunden. Das schon alleine, weil ich mich bald mit der Hotline herumplage: der Seitenvorschub für Einzelblattdrucker - das gute, alte AdiMENS kennt nur Endlospapier - bringt die ersten von mir initierten Handbuchergänzungen auf den Weg. Und ich lerne den TALK kennen und hassen: nichts ist so, wie es meiner Meinung nach sein sollte, kryptische Fehlermeldungen kosten mich endlose Abendstunden, die Syntax erscheint mir spartanisch und umständlich und der arme Michael Lüders, der mit dem TALK sein Meisterstück und Diplom gemacht hat, schrickt schon zusammen, wenn sein Telefon klingelt, so oft nerve ich ihn. Und wenn's mal wieder gar nicht mehr weiter geht, tröste ich mich mit dem Spruch eines alten Freundes:

Wer weiß, wofür's gut ist?

Das ist eigentlich der Schluß- satz aus einem Mini-Sketch, den wir im Internat immer angestimmt hatten, wenn irgendwas völlig unklar in seiner Bedeutung war, und der geht so (der Sketch, auf rheinisch):

A: Heee, wejißt Du wofür dat
juuht iss? B: Neee, isch wejiß nit wofür et juuht iss, wejißt Du das denn nit?
A: Neee, isch wejiß ooch nit, wofür et juuht iss, naja ...
(und jetzt beide im Chor:)
WER WEJIß, WOFÜR ET JUUHT IS!

Der gesuchte tiefere Grund für die schweißtreibende Überwindung all der Schwierigkeiten findet sich schneller, als gehofft:

Schon seit Tagen rennt der Chef mit sorgenvoller Miene und schlechter Gesichtsfarbe an meinem Zimmer vorbei. Eines Abends - bei außertariflicher Bezahlung wird's halt auch leicht mal neun Uhr - erfahre ich, was ihn bedrückt: Ein großer Chemiekonzern nicht weit von Karlsruhe hat schon vor einem Jahr ein großes Stück Software bestellt, ein Laborinformationssystem, kurz LIMS genannt. Eine gute Viertelmillion sollte das kosten dürfen, dafür war das Pflichtenheft auch einige hundert Seiten stark. Abgabetermin war Mitte Februar gewesen - und wir hatten gerade Anfang März, aber kein Stückchen LIMS, auch nicht das allerkleinste! Die Konventionalstrafe für Nichterfüllung lag - nicht unüblich - in derselben Höhe wie der Auftrag. Und ein großer Teil des Geldes war auch schon ausgegeben. Davon hatten ein Projektleiter und fünf Programierer ein Jahr lang Kaffee getrunken, Unmengen Papier produziert und Fremdsoftware eingekauft, u.a. die Lizenz für einen völlig untauglichen Maskengenerator, aber keine Zeile Code abgeliefert. Die Herren Programierer waren zu anderen Firmen abgewandert und der Projektleiter hatte sich - ausgerechnet - vom Chemieriesen 'abwerben' lassen, das Projekt selbst aber lag ziemlich tot im Keller und verbreitete ungesunden Verwesungsgeruch.

'Könnte man', fragt der Chef mich, der ich inzwischen hausintern als TALK-Experte gelte, 'mit unserem AdiMENS und dem TALK so ein LIMS programieren?' Und erklärt mir in groben Zügen, worum es dabei eigentlich geht. Ich verspreche ihm, das Pflichtenheft genauer zu prüfen. Und komme binnen einer halben Stunde zu dem voreiligen Schluß: man kann (was im Haus - zu Recht - mit mitleidigem Lächeln kommentiert wird)! Und tatsächlich muß ich mich im Nachhinein als völlig naiv bezeichnen, aber so war das immer: die besten Lösungen sind entstanden, weil ich in gutgemeinter Selbstüberschätzung Dinge zugesagt habe, die ich dann leider auch realisieren mußte.

Und so bekomme ich schon lange vor der Zeit meinen Geschäftswagen, die Probezeit endet sofort und ich darf mich der Hilfe der Systementwickler bedienen, wann immer ich im TALK ein Feature schmerzlich vermisse - das Zauberwort LIMS öffnet jede Tür. So manchesmal habe ich den Eindruck, man behandelt mich wie einen Gladiator - mit dem Respekt, der einem Todgeweihten zukommt. Und natürlich kriege ich auch einen Projektleiter, der die unangenehme Aufgabe hat, den Konzern bei Laune und mir den Rücken frei zu halten.

Der rote BMW verändert mein seelisches Gleichgewicht nicht unerheblich, mein letztes Auto war, Jahre zuvor, ein steinalter 190er Diesel Haifischflosse gewesen und eben noch bin ich Mofa gefahren. Und jetzt ein schicker Schlitten, der locker 180 und 190 fährt. Gerade mal die Farbe und die Anzahl der Türen hatte ich mir aussuchen dürfen, Marke und Modell waren vom Haus festgelegt. Die hämischen Kommentare im nach wie vor eher studentischen Bekanntenkreis sind allerdings weniger lustig. Und mit dem Ruf, den die Fahrer gerade des kleinen Dreier haben - dem Ruf der MantaFahrer nicht unähnlich - kann ich mich auch nicht anfreunden. Mit dem Auto dafür nach wenigen Tagen um so mehr - der zuverlässigste, sicherste, bequemste und unaufdringlichste fahrbare Untersatz, den ich je benutzt habe. Der neueste ist auch wieder rot, immer noch dasselbe Modell mit dem traurigen Blick aus den Doppelscheinwerfern, und gemocht habe ich sie alle, den roten, den weißen und den silbernen bis auf einen Ausrutscher: den vulkangrauen Bananendreier. Heißt bei mir so, weil er den modischen Trends der anderen folgend auch hätte ein Opel oder Suhatsu oder MatsuSony hätte sein können. Den habe ich aufgrund unveränderlicher gegenseitiger Abneigung nach drei Monaten wieder zurückgegeben. Seitdem muß es, der Bauform halber, halt ein Kombi sein, und auch der ist leider gerade durch den Nachfolger abgelöst worden, die Touring Banane. Und weil so stabile gute Autos, wie meiner, gar nicht mehr gebaut werden, werde ich diesen fahren, bis er auseinanderfällt - wenn wir dann überhaupt noch fahren dürfen.

Ab in die Karibik ...

März, April, Mai - die Monate gehen ins Land und mein LIMS nimmt langsam Gestalt an. Die meisten Bildschirmmasken und menüs sind fertig, man kann auch schon erste Eingaben tätigen und immer noch habe ich nicht so recht begriffen, was ich hier eigentlich entwickle. Unter einem 'Probekörper' kann ich mir nach wie vor nichts vorstellen, und auch nicht, was da wann gestanzt, gespalten, gepresst oder vorgemischt, extrudiert oder granuliert wird. Lauter böhmische Dörfer, die unter meinen Fingern zu potemkinschen werden - denn fleissig schreitet LIMS voran. Mein Projektleiter will immer nur wissen, ob wir einen weiteren 'Meilenstein' hinter uns gelassen haben, dieser Begriff hat es ihm angetan, und sein Meilensteinkonzept scheint für alle etwas trostreiches zu haben, jedenfalls halten alle still: der Kunde wie auch der Chef. Und endlich darf ich auch mal ins Werk fahren, mit dem Laborleiter reden und mir an Ort und Stelle klarmachen, was hinter all den geheimnisvollen Worten steckt: Vierschrötige Männer werfen Säcke mit irgendwelchem Pulver in riesige Betonmischmaschinen, ah ja, das sind die Trommelmischer, füllen das Gemisch dann in riesige, beheizte Fleischwölfe, ach, die Extruder, lassen mit kleinen Messern die hervorquellenden Nudelstränge zu kleinen Stücken hacken, das Granulat natürlich, und füllen alles wieder in Säcke. Und das war schon der erste Teil. Mit dem Granulat werden dann wieder Maschinen befüllt, die im Spritzguß - ja, wie beim Kuchenbacken - oder durch Walzen, ja, genau wie den Hefeteig, und Stanzen, richtig: wie Weihnachtsplätzchen - na was denn: die Probekörper herstellen! Zweiter Teil! Und im Prüflabor werden diese Kunststoffteile dann mit allen erdenklichen Foltermethoden gemartert, durchstoßen, durchschlagen, abgerieben, auf Minusgrade gekühlt, gebogen, gebrochen und, und, und... Und die Ergebnisse sollen dann zurück in mein LIMS, na prost! Aber zumindest bekomme ich jetzt eine Ahnung, worauf ich mich eingelassen habe. Und erlebe ganz nebenbei ein wenig Industrierealität. Im Umkleideraum der Vierschrote hängt ein Plakat der Gewerkschaft: 12-Stunden-Schicht ist Mord! Und die Vierschrote nicken. Und schuften in zwölf StundenSchichten. Und der Abteilungsleiter erklärt, er habe mal die 8-Stunden-Schicht angeboten, aber da hätten alle abgewunken. So kommen sie drei Tage in der Woche, den Rest haben sie frei - und bauen bei gutem Gehalt mit Nachbarschaftshilfe ihr Häuschen in der Pfalz. Die Schicht bleibt, wie sie ist - und das Plakat, wo es ist!

Ende Juni ist mal wieder Meilenstein-Termin: jetzt müssen wir mit dem halbfertigen Produkt beim Kunden antanzen. Am Abend vorher gesteht mir mein Projektleiter, daß er eine Kleinigkeit übersehen hat: Im Pflichtenheft sind jede Menge Statistikdaten verzeichnet, die jederzeit bereitzustehen haben. Für jede Maschine und jeden Chemiker und alle Aufträge sollen Monats- und Jahreszahlen bereitgehalten werden, von den Ober- und Untergruppen ganz zu schweigen. Wieviele Stunden denn bitte der Extruder 10 im Februar gelaufen sei? Und wieviele Eilaufträge die Chemiker aus der Gruppe AX1 im ersten Quartal veranlaßt haben, will man wissen. Und wieviele Probekörper gestanzt oder gepresst, gespritzt oder durchstoßen .... Ohje, das kann ja gar nicht gutgehen, von den möglichen 1024 Feldern sind schon 850 verbraten und für die Statistiken brauchen wir mindestens nochmal 1600! Das war's dann wohl endgültig, Projekt tot! Ganz niedergeschlagen ist der gute Hermann, bis ich ihm von dem potemkinschen Schloß erzähle, das ich zu errichten gedenke: Dem Himmel sei Dank, daß ich schon ganz zu Anfang eine Schrott-Datei eingerichtet habe, die Systemdaten. Da gibt es Nümmerkes und DatumsFelder, Dezimalzahlen, aber vor allem eine Seite mit 18 Textzeilen - und mit Text kenn' ich mich aus: Und so wird für jede Maschine und jeden Chemiker und jeden Arbeitsgang eine solche Seite abgestellt. Die Textzeilen werden in 13 Stücke á 6 Zeichen aufgeteilt, da passen dann 5-stellige Zahlen rein, die ersten 12 Zeilen sind die Monate, die nächsten vier Quartale, die letzte ist das Jahr und fertig ist die Statistikseite. Kein einziges zusätzliches Feld, und egal, was den Herren noch einfällt, wir können es jederzeit einbauen. Vor allem aber kann man eine solche Seite schon vorher mit Daten füllen und vorzeigen! Da lacht er wieder, mein Hermann - zum letztenmal allerdings.

So einen großen Konferenzraum habe ich noch nie gesehen - an den ovalen Tisch passen gut und gerne 50 Personen. Zu dritt verlieren wir uns auf unserer Seite, die Vertreter des Chemieriesen zu acht uns gegenüber - gerade noch in Hörweite. Trotzdem fährt mir jedes leise Wort wie ein Messer in den Leib. Da müssen wohl recht viele Meilensteine umgefallen sein und mein Hermann wird immer blasser. Aber auch den Chef mit seinen fast zwei Metern habe ich noch nie so klein gesehen. Das ist schlimmer als eine Gerichstverhandlung hier. Und dann kommen sie auf mich zu sprechen und mir sinkt das Herz unter den Teppichboden, aber nein, das sind ja versöhnliche Töne, ich kann es gar nicht glauben. Vom richtigen Weg und Engagement ist da die Rede und ich schaue mich um, ob sie wen anderes meinen, aber da ist niemand. Bis dann der EDV- Leiter listig fragt, wo denn die Windows seien, von denen im Pflichtenheft die Rede ist. 'Sind wir noch dran', töne ich vollmundig, noch ehe ich nachdenke, 'dauert noch zwei Wochen'! Soso, läßt er sich vernehmen, wie ich mir denn das vorstelle, Fenster auf einem UNIX-Text-Bildschirm? Da habe ich ihn. Wortreich erklä- re ich, was er ohnehin weiß, die anderen aber nicht: daß ein Bildschirm ja nun mal nur zwei Dimensionen habe, die 3. des Fensters eben nur ein optische Illusion sei. Man malt einen kleinen Rahmen und dann zeigt man an derselben Stelle die Informationen an, innerhalb des Rahmens natürlich. Und das sieht aus wie ein Fenster. Und wenn es geschlossen wird? versucht er einen letzten Stich zu machen. Na, dann male ich das hin, was da vorher schon da war und das Fenster ist wieder zu! kommt meine Antwort schneller, als ich denken kann. 'Punkt, Satz und Sieg' lese ich in den Augen der anderen und kann mich erleichtert zurücklehnen.

Vierzehn Tage später verläßt uns mein Hermann und ich übersiedle auf seinen Stuhl. Projektleiter bin ich jetzt, oder besser gesagt, Application Manager, mehr Verantwortung und keine müde Mark mehr auf dem Konto. Aber: ich kriege einen Assistenten, juchhé!

Als er einrückt, bin ich leicht irritiert: Seelenruhig sortiert er verschiedenfarbige Stifte, Papier und Büroutensilien, aber auch riesige Joghurtbecher in seinen Schreibtisch ein. Aber dann legt er los: aus meinen etwas lässigen Quelltexten macht er im Handumdrehen ordentlich eingerückte, gut lesbare Programmteile. Und nach einigen Tagen sind wir ein Spitzenteam - ich habe noch nie jemanden schnelleren an der Tastatur erlebt. Oft hocken wir bis tief in die Nacht im Büro: während ich für Kaffee sorge und dabei meine Ideen sortiere, setzt Christian mit unerhörter Präzision und Geschwindigkeit alles in die Tat um - und vergißt dabei niemals, jede Überstunde penibel zu notieren. Zu zweit sind Ideen einfach schneller diskutiert und realisiert - jetzt sehe ich endlich Land und das Fernziel: LIMS zu Weihnachten fertig zu stellen, rückt in greifbare Nähe - da geschieht das Malheur: beim Squashen bricht er sich den Fuß und muß drei Wochen das Bett hüten. Das kann und darf nicht sein, also packe ich meinen Laptop ein und düse ab in die oberbayrische Pampa. Vom Chef bekommt er ein paar Tage extra und die Krankenhauslangeweile tut ein übriges: als er zurückkommt, ist klar, daß wir mit allem, was wir bis dahin fertig haben, den Weihnachtstermin einhalten können. Mit den Fenstern haben wir uns sogar besondere Mühe gegeben, aber auch sonst sind den Auftraggebern noch jede Menge Details eingefallen, die sie uns, obwohl im Pflichtenheft nicht vermerkt, noch aufhalsen konnten, immerhin hatten sie ja lange genug still gehalten. Das Konzept der Statistikseiten bewährt sich glänzend, ohne lange Auswertungsläufe können alle gewünschten Daten sekundenaktuell jederzeit abgefragt werden. Das überzeugt dann bei der Abnahme des Projektes auch die letzten Kritiker und nach einem genüß- lichen Essen im Casino strahlen alle um die Wette. Jetzt kann ich auch endlich mal Urlaub nehmen. Einen Segeltörn durch die Karibik habe ich gebucht, und so geht's am 27. Dezember über Paris nach Martinique.

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